Zeitung Orginal Links 1/2016

 

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Montagsdemonstrationen im Flughafen

Jeden Montag um 18:00 Uhr treffen sich jetzt Bürgerinnen und Bürger im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens um gegen den Fluglärm zu demonstrieren. Die Demonstratne fordern, ein striktes Nachtflugverbot von 06:00 - 22:00 Uhr und eine Änderung der Flughöhe bzw. Flugrouten. Mit Schildern, Trillerpfeifen, röten und Raseln machen sich die Menschen Luft, um gegen die steigende Lärm- und Umwelbelastung zu protestieren.

 
 
 

Willkommen auf der Seite von Barbara Cárdenas

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Ich freue mich, dass Sie sich für meine Arbeit als Landtagsabgeordnete interessieren. Auf den folgenden Seiten finden Sie mehr über mich und mein Wirken in und außerhalb des Parlaments.

DIE LINKE trauert um Manfred Coppik

DIE LINKE trauert um Manfred Coppik

Zum Tod von Manfred Coppik erklären Janine Wissler und Willi van Ooyen, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag sowie Heide Scheuch-Paschkewitz und Jan Schalauske, Landesvorsitzende der LINKEN. Hessen:

„Unserer Freund und Genosse Manfred Coppik ist gestern im Alter von 72 Jahren in Offenbach am Main verstorben. Unser Mitgefühl und unsere tiefe Anteilnahme gelten seiner Frau Sigrid und allen Familienangehörigen.
Manfred Coppik wurde am 1. November 1943 in Bromberg (Polen) geboren. 1958 siedelte die Familie in die Bundesrepublik über. 1963 erwarb er in Offenbach am Main die Hochschulreife und nahm danach ein Jura-Studium an der Universität Frankfurt auf. Nach dem erfolgreichen Abschluss ließ er sich 1971 in Offenbach als Rechtsanwalt nieder. Mit dieser Stadt – und nicht zuletzt auch ihrem Fußballverein, dem OFC Kickers 1901 e.V. - blieb er bis an sein Lebensende verbunden.

Manfred Coppik steht wie wenige andere für die wechselvolle Geschichte linker und sozialistischer Politik in der Bundesrepublik und später auch im vereinigten Deutschland. 1961 wurde er Mitglied der SPD und engagiert sich in den sechziger Jahren bei den Jungsozialisten im Unterbezirk Hessen-Süd. 1972 errang er als Kandidat der SPD in Offenbach ein Direktmandat für den Deutschen Bundestag, dem er bis 1983 angehörte.

In der Auseinandersetzung um den ‚NATO-Doppelbeschluss‘ zur Stationierung von Pershing II – und Cruise Missiles-Atomwaffen in der Bundesrepublik trat er 1982 aus Protest aus der SPD aus. Gemeinsam mit seinem Freund und Fraktionskollegen Karl-Heinz Hansen gründete er die Demokratischen Sozialisten (DS). Ihre ‚Reden gegen den Strich‘ – so der Titel eines Dokumentationsbandes der Reden der beiden Abgeordneten im Bonner Parlament – lassen sich noch heute als flammende Plädoyers für eine Politik des Friedens und des demokratischen Sozialismus lesen.

Die Demokratischen Sozialisten unterstützten das Wahlbündnis Friedensliste, in dem sich zur Europawahl 1984 und der Bundestagswahl 1987 Parteien und politische Gruppierungen links der SPD zusammenfanden. Manfred Coppik war Bundessprecher der Friedensliste.

Nach kurzer Mitgliedschaft bei den Offenbacher Grünen trat er 1993 erneut in die SPD ein. Der deutsche Militäreinsatz im Kosovo-Krieg 1999 war für ihn aber Anlass, der SPD erneut den Rücken zu kehren. Der neugegründeten Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit (WASG) trat Coppik dann 2005 bei. Bei der WASG bereitete er den Zusammenschluss mit der PDS zur neuen Partei DIE LINKE vor.

Manfred Coppik war seit diesem Jahr als Vertreter der LINKEN Mitglied im Magistrat der Stadt Offenbach. Er vertrat DIE LINKE. Hessen im Bundesausschuss und war Mitglied im Ältestenrat unserer Partei. Von 2008 bis 2012 war er stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes der LINKEN in Hessen.

Manfred Coppik hat wesentlichen Anteil an der Gründung der Partei DIE LINKE - in Hessen und auf Bundesebene. Seine politische Klugheit, seine ruhige aber bestimmte Herangehensweise an politische Fragen und seine immense Erfahrung werden uns fehlen.
Und wir verlieren einen guten Freund, engen Weggefährten und wichtigen Ratgeber. Sein Einsatz für die sozialistischen Ideale, für die Vereinigung der sozialistischen Kräfte in Deutschland und für Frieden und Abrüstung wird in der Arbeit der Partei DIE LINKE weiterleben. Und in kritischen Situationen werden uns seine Argumente und Ratschläge weiter begleiten und helfen.“

Tiertagung

Mensch-Tier-Verhältnis:

Von der Ausbeutung zum Respekt?

2te Tiertagung der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag Wiesbaden

1. Oktober 2016 (ganztägig)

Programm

9.30 Uhr

Einlass

10 Uhr
Begrüßung
durch Fraktion

Grußwort BAG-Tierschutz | Caroline Weingart

10.15 Uhr
Einführung

durch verantwortliche Fraktionssprecherin
Barbara Cárdenas, Abgeordnete (MdL)

10.30 Uhr
Fachvortrag

Melanie Bujok
Diplom-Sozialwissenschaftlerin

»Das gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnis vor dem Hintergrund kritischer Gesellschaftstheorie sowie emanzipativer Praxis und Gesellschaftsveränderung.«

Ihr Thema: »Das gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnis vor dem Hintergrund kritischer Gesellschaftstheorie sowie emanzipativer Praxis und Gesellschaftsveränderung.«

10.50–11.20 Uhr
Inputvorträge

Matthias Rude
Autor von ›Antispeziesismus‹

»Historisch-linke Kämpfe für die Tiere«

Sein Thema: »Kaum eine andere emanzipatorische Forderung verhallt im Gang der Geschichte immer wieder derart ungehört wie der Ruf nach der Befreiung der Tiere; dabei existiert zur
Thematik eine weit zurückreichende, genuin
linke Tradition.«

Jens Tuider
Doktorand Universität Mannheim

»Tierethik«

Sein Thema: »Gute Tierethik ist immer kritisch, differenziert und am Wohlbefinden der Tiere orientiert. Sie lässt sich von Vernunft und Tatsachen leiten und nicht von Traditionen, Ideologien oder Erwartungen.«

Vasilliki Togrouzidou
Politikwissenschaftlerin

»Nichtmenschliche Tiere als Mitbürger_innen unserer politischen Gemeinschaft«

Ihr Thema: Nichtmenschliche Tiere leben bereits unter uns, wir müssen sie nur noch als Mitbürger_innen unserer politischen Gemeinschaft anerkennen – sagen Donaldson und Kymlicka und machen Ernst mit ihrer Forderung nach der Anerkennung tierlichen Statuses. In Zoopolis entwerfen sie einen umfassenden Katalog für das zukünftige Zusammenleben mit nichtmenschlichen Tieren, dabei werden diese als genuin politische Wesen gewürdigt.

11.20 Uhr
Kaffeepause

11.40 Uhr
Podiumsdiskussion

»Respekt zwischen Mensch und Tier –
Positionen und Visionen« | Moderation: Emil Franzinelli, Mitglied der LAG Tiere gemeinsam mit Barbara Cárdenas | Teilnehmer_innen: Matthias Rude, Jens Tuider, Vassiliki Togrouzidou, Melanie Bujok, Eva Bulling-Schröter

12.45 Uhr
Mittagspause

13.45 Uhr
Parallele AG’s

1. Nadja Primc
Ärzte gegen Tierversuche e.V.

»Die ethische Kritik an Tierversuchen«

Ihr Thema: »Die Forderung des Tierschutzgesetzes, dass niemand einem Tier ohne ›vernünftigen Grund‹ Leid zufügen darf, wirft im Falle der Tierversuche die Frage auf, wie das Zufügen von Leid im alleinigen Interesse von Dritten als ›vernünftig‹ und ethisch gerechtfertigt angesehen werden kann.«

2. Eva Bulling-Schröter
Bundestagsabgeordnete DIE LINKE

»Wirtschafts- und umweltethische Ansätze der LINKEN«

Ihr Thema: »Ein marxistisch-historischer Blick auf das Verhältnis von Mensch, Tier, Umwelt und Gesellschaft im Kapitalismus.«

3. Jeff Mannes
Kommunikationskoordinator, Referent für Europa des Projektes Beyond Carnism (gem. Projekt mit Vegetarierbund Deutschland)

»Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. Karnismus – Eine Einführung.«

Sein Thema: »Warum manche Tiere als Freunde und Familienmitglieder betrachtet werden, andere dagegen als Nahrung – ohne dass wir die Unterscheidung plausibel begründen können.«

4. Volker Arndt
Sprecher Tierrecht EU 21 e. V.

»Tierrecht – ›Ja‹, aber Politik – ›Nein‹? Möglichkeiten politischer Arbeit«

Sein Thema: »Welche politischen Optionen gibt es für Tierschutz und Tierrecht? Hier werden Möglichkeiten aufgezeigt, diese selbst in Theorie und Praxis umsetzen zu können.«

15 Uhr
Kaffeepause

15.30 Uhr
Vorstellung der Ergebnisse durch die

Moderator_innen

16 Uhr
Podiumsdiskussion

»Konsequenzen für tierpolitische Arbeit in Politik und Gesellschaft« | Moderation: Emil Franzinelli, LAG Tiere und Barbara Cárdenas, Abgeordnete (MdL)

Teilnehmer_innen: Nadja Primc, Eva Bulling-Schröter, Jeff Mannes und Volker Arndt

16.30 Uhr
Ende der Tagung

17 Uhr
optional: Vernetzungstreffen

01.09.2016 Weltfriedenstag in Hanau

01.09.2016 Weltfriedenstag in Hanau

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich grüße Euch von meiner Faktion im Hess. Landtag, für die ich hier stehe, aber auch als Vertreterin der Frauen für Frieden.

Heute ist Weltfriedenstag, Antikriegstag – aber wir sind noch weit weg von einem Frieden in der Welt. Tagtäglich sterben Menschen in Kriegen und an deren Folgen.

Als am 01. September 1939 die deutsche Wehrmacht Polen überfiel, folgten in weiten Teilen in Europa Tod und Vernichtung.

Obwohl sich heute vieles geändert hat, wird auch jetzt noch in Europa, nämlich in der Ukraine, Krieg geführt.

Aber Europa führt auch einen Krieg gegen Geflüchtete, indem sie diese zu Tausenden im Mittelmeer ertrinken lässt. Das ist unerträglich, liebe Freundinnen und Freunde.

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Rolle von DITIB

30.08.2016 Zur Diskussion über die Rolle von DITIB

 

In den letzten Wochen wurde über den islamischen Religionsunterricht (IRU) in Hessen diskutiert und Kritik am türkisch-islamischen Verband DITIB geübt. Denn DITIB ist eng mit der türkischen Religionsbehörde Diyanet verbunden, die dem türkischen Präsidenten untersteht. Folgendes steht für mich fest:

1. Generell gilt für DIE LINKE die Trennung von Kirche und Staat und das sowohl bezogen auf die christlichen Kirchen in Deutschland, als auch für muslimische Glaubensgemeinschaften, wenn sie vom türkischen Staat abhängig sind. 

Unsere Position zur Einführung des IRU (Islamischen Religionsunterricht) war nicht einheitlich, entsprechend war auch unsere Abstimmung im Parlament 3 Ja, 3 Enth.). Ein Grund der Befürworter_innen war, dass wir den Koranunterricht aus den Hinterhöfen herausholen wollten, mit der Hoffnung, dass dann ein moderner, an den Menschenrechten ausgerichteter Islam möglich würde. Wenn dies jetzt durch eine zunehmend fundamentalistischer sich gerierende DITIB konterkariert wird, muss dies auch für uns, die Fraktion DIE LINKE, Anlass sein, unsere Zustimmung noch einmal zu überdenken, - zumal ja auch die Ahmadiyya als einzige weitere berechtigte Religionsgemeinschaft nicht unbedingt aufgeklärte Positionen hinsichtlich der Gleichbehandlung von Mann und Frau vertritt. 

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23. September 2016

Landesregierung versucht die Zahl der getöteten Hunde herunterzuspielen

Nach Unterlagen, die der Frankfurter Rundschau (siehe Artikel von heute ‚Bei Tötungsstatistik getrickst‘) und der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag vorliegen, versucht das Innenministerium offenbar, die Zahlen der seit dem Jahr 2000 getöteten Hunde (aufgrund der von u.a. dem damaligen Innenminister Volker Bouffier eingeführten... Mehr...

 
20. September 2016

Jahresbilanz „Hessen handelt“: Bessere Integration gelingt nicht durch die Absenkung von Standards

Zur heutigen Bilanz des Flüchtlingsbeauftragten der Landesregierung, Axel Wintermeyer (CDU),  zur Umsetzung des hessischen Aktionsplans zur Integration von Flüchtlingen erklärt Barbara Cárdenas, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: „Der Aktionsplan zur Integration von Flüchtlingen geht in die... Mehr...

 
13. September 2016

Mogelpackung ‚Pakt für den Nachmittag‘ und befristete Arbeitsverträge: Kultusminister Alexander Lorz wirft Nebelkerzen

Zur heutigen Regierungserklärung von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) erklärt Barbara Cárdenas, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: „Lobeshymnen auf die eigene Arbeit durch Hessens Kultusminister Alexander Lorz sind völlig unangebracht. Denn wofür er sich lobt, kann er selbst gar nicht so genau sagen.... Mehr...

 
13. September 2016

Der ‚Pakt für den Nachmittag‘ und ein ahnungsloser Minister

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat auf alle naheliegenden Fragen schlicht keine Antworten Zum  sogenannten „Pakt für den Nachmittag“ - einem Prestigeobjekt des hessischen Kultusministers, das sich in der Praxis als Mogelpackung erweist –und einer bemerkenswerten Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der LINKEN erklärt Barbara... Mehr...

 
6. September 2016

Ehrenamtliches Engagement für den Tierschutz stärker würdigen

Zur heutigen Verleihung des Hessischen Tierschutzpreises durch Ministerin Priska Hinz erklärt Barbara Cárdenas, tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag: „DIE LINKE gratuliert dem Verein „Ein Heim für Tiere – Tierheim Beuern“, der in diesem Jahr mit dem hessischen Tierschutzpreis ausgezeichnet worden ist. Es... Mehr...

 

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